Glyphosat und die Folgen für Mensch, Tier und Boden. Die Glyphosat-Expertin Prof. em. Monika Krüger im Dialog mit Landwirten und Konsumenten

→ Hier eine Kurz-Info: „WHO-Experten stufen Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend ein….“
Hier der Ulmer Vortrag von Prof. Krüger als pdf: Krüger Ulm 04.11. 2015
→ Hier die neueste Glyphosat-Information:„Gift im Acker“ – 45minütige WDR-Doku 45
→ Hier die Wiener Studie: Glyphosat-Alarm für Regenwürmer
Bericht deutscher Behörden zu Glyphosat hat „schwerwiegende Mängel“; vor allem die 
    Behauptungen zur Sicherheit in den Bereichen Genotoxizität und Krebserregung….
→ Hier Fotos, Tondokus und kleine Videos von der VA mit Prof. Krüger: Anti-Gen Wippingen
Bereits fünf Baumärkte nehmen Glyphosat aus den Regalen!
Toxische Wirkung von Herbizidmischungen in gentechnisch veränderten Sojabohnen

Glyphosat und die Folgen für Mensch, Tier und Boden
Die Glyphosat-Expertin Prof. emer. Monika Krüger im Dialog
mit Landwirten und Konsumenten
Mittwoch 4. November 2015, 20 Uhr
Einstein-Haus (vh) Ulm, Club Orange, Kornhaus-Platz 5, Müller-Tiefgarage
Hier der Flyer zur VA: kruegerFlyer A

Unser Bündnismitglied Gunter Ochs verstorben

Unser Bündnismitglied Gunter Ochs ist nach langem Leiden am 11. August verstorben.

Gunter O heller

Foto Th.D. 2007

Gunter Ochs war von Anfang an aktives Mitglied unseres Bündnisses und hat mit vielen kritisch-konstruktiven und vor allem praktikablen Beiträgen die Ziele unseres Bündnisses unterstützt. Unvergessen bleibt – um nur ein Beispiel herauszugreifen – sein Engagement bei „Vielfalt ernährt die Welt“ im September 2009. Dort hatte er sozusagen den gesamten Bereich der (Ab)-wasser- und Stromversorgung auf dem Münsterplatz fest und zuverlässig im Griff. Mit Gunter haben wir ein Vorbild verloren. Hier meine Gedenkrede für G. Ochs 14.08.2015, die ich anlässlich der kirchlichen Trauerfeier gehalten habe. Th.D.

Aus der Todesanzeige: „Freuet euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“ (Lukas 10,20)


Unsere aktuellen Themen – ein Überblick 2015

Unser Sojabauer D. Leibing

Unser Bündnismitglied Dieter Leibing aus Ballendorf baut seit 2014 relativ erfolgreich Bio-Soja an; hier beim Bündnis-Sommerfest 2015 auf seihnem Soja-Feld (Foto: Konrad Sedding). Siehe auch „Gentechnikfreie Eiweißinitiativen“ unten in diesem aktuellen Themen-Überblick.

Auch das Jahr 2015 macht deutlich, wie stark unser Engagement für eine agrogentechnikfreie Land- und Lebensmittelwirtschaft eingebunden ist in die Grundlagen des Lebens hier in der Region, in Deutschland, in der EU und weltweit. Und darum sind dies unsere aktuellen Themen:

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TTIP, CETA, TiSA ….

StopTTIP_kleinSeit Februar 2014 tragen wir das Thema „TTIP“ in die Öffentlichkeit. Im August 2014 ist das regionale Bündnis „STOP TTIP Alb Donau Iller“ gegründet worden, in dem unser Bündnis Mitglied ist. Unser Bündnissprecher Theo Düllmann ist auch dort einer von vier Bündnissprechern. Hier der Link: www.stop-ttip-adi.de

Sylvia Leibing und Georg Weith vorm Münstertum

(Foto: Konrad Sedding – siehe auch Fotostrecken und Berichte unten)
Sa 18. April 2015 in Ulm:
„GEMEINWOHL HAT VORFAHRT“
„WER TTIP SÄT, WIRD GENTECHNIK ERNTEN!“
Globaler Aktionstag „STOP TTIP“ – allein an 200 Ortein in Deutschland

 Hier die Rede von unserm Bündnissprecher Franz Häußler:

 Liebe Mitstreiterinnen, liebe Mitstreiter, liebe wache Mitdenker,
Geht es euch auch so?
Man will eigentlich gar nicht wahr haben,
  • dass irgendjemand diesen TTIP-Verlockungen Glauben schenken könnte
  • dass nach den Erfahrungen mit anderen Freihandelsabkommen wie NAFTA in Nordamerika, die Befürworter sich überhaupt noch trauen, von Millionen zusätzlicher Arbeitsplätze zu reden
  • dass sie wie wachstumsbesoffen von Wirtschaftszuwächsen schwärmen und nicht wahrhaben wollen, dass diese Lügen schon wie ein Kartenhaus in sich zusammenfielen.
Welche Märchengeschichten versprechen sie uns doch?
Uns Bauern verheißt die Politik mit TTIP nach dem Wegfall der Milchquote eine Entlastung durch den transatlantischen Freihandel.
Übergroße Milchmengen, die jetzt zu erwarten sind, sollen in Zukunft als guter europäischer Käse in die USA exportiert werden können.
HäusslerMan stelle sich das mal vor:
Europa importiert aus den Hungerländern Südamerikas Millionen Tonnen gentechnisch verändertes Futtermittel, produziert hier mit der Problematik von Überdüngung von Böden und Gewässern Unmengen von Molkereiprodukten und Käse und muss diese dann in den USA entsorgen. Gerade dort wo die meisten überernährten Menschen leben.
Geht es noch absurder?
Dass kann es nicht sein!
Wir Bauern und das Bündnis für eine Gentechnikfreie Region für die ich hier heute stehe und rede, (wir) waren schon einmal hier auf dem Münsterplatz mit unseren Schleppern.
Es war im Jahre 2009 zu der Großveranstaltung „Vielfalt ernährt die Welt“.
Wir haben auf eindrucksvolle Weise demokratisch mitgewirkt, dass Agrogentechnik in Europa keinen Fuß auf den Acker bekommt.
Jetzt sind wir wieder hier, denn es droht die Gentechnik durch die TTIP-Hintertür: heimlich, unheimlich, noch undemokratischer, noch fieser.
Ihr Herren Lobbyisten, ihr Herren Politiker und Minister, wir wissen das und wir lassen das nicht zu.
Ihr begründet das TTIP-Konstrukt mit Harmonisierung von Standards.
Tatsächlich geht es nur um Senkung von Standards, um Machtkonzentration von Konzernen um Fressen oder gefressen werden.
Senkung von Standards bedeutet in der Realität Aufweichung des Vorsorgeprinzips, Vereinfachung der Zulassung von gentechnisch veränderten Organismen, ohne Risikoprüfung und ohne Kennzeichnung.
HäusslerWahlfreiheit sowohl bei Saatgut und Lebensmitteln gäbe es nicht mehr.
Genau das zerstört die Grundlagen unserer Demokratie.
Beispielhaft steht der vorauseilende TTIP-Gehorsam unserer Bundesregierung.
Sie befördert die Zulassung einer neu konstruierten Genrapssorte aus den USA für den EU-Markt, und das ohne Auflagen.
Ganz nach dem Motto: Was in den USA zugelassen wurde, kann auch in der EU ohne wissenschaftliche Risikoprüfung durchgedrückt werden.
So funktioniert Harmonisierung, so funktioniert TTIP:
Konzerne mästen, Demokratie schröpfen!
Wir Bauern haben viel zu verteidigen, unsere Unabhängigkeit, unsere Freiheit, unsere Familien, unsere Höfe, unsere Dorfkultur, unsere bäuerliche Kultur.
Eigentlich, Herr Landwirtschaftsminister Schmidt, wäre das auch ihre Aufgabe.
Aber wo sind Sie denn, wo stehen Sie?
Letztendlich reduziert sich diese Auseinandersetzung auf die
Banküberfall-Frage: Geld oder Leben?
Ich fordere alle politischen Entscheidungsträger auf: Entscheiden sie sich für das Gemeinwohl und für das Leben! Entscheiden sie sich gegen die Allmacht des Geldes und gegen TTIP!

Dankeschön

Rede von Franz Haeussler
Hier der Link zu zu der „Fotostrecke“ von Konrad Sedding
→ Hier die Fotostrecke der SWP
→ Hier der Beitrag aus der SWR-Landesschau 18. April
→ Hier die Fotostrecke von Spiegel Online
Hier die Neu-Ulmer Zeitung „Signale in Richtung New York“
Hier die SWP „TTIP treibt Tausende auf die Straße“
Hier die SWP „1200 protestieren in Ulm gegen TTIP“

 

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„WIR HABEN ES SATT“ die fünfte… (17. Jan. 2015 Berlin)

20 Landwirte und Konsumenten aus unserer Region waren wieder dabei:
50 000 Menschen fordern den Stopp von Tierfabriken, Gentechnik und TTIP –
Bauern und Verbraucher gehen vereint für eine Agrarwende auf die Straße.
Hier der 2stündige Filmbericht auf youtube
→ Hier weiterlesen mit den Kurzbeiträgen der Redner und Links zu Videos u.a.
→ Hier der Link zu „unseren“ Fotos von Konrad Sedding
Hier der leider textlich veränderte SWP-Bericht – mit Foto!: SWP 20.01.2015
→ Hier der ursprüngliche Pressebericht für die regionalen Medien PM Stoppt Tierfabriken
→ Hier Konrads Bericht für die Blausteiner Nachrichten

Freihandelsabkommen TTIP stoppen! 16. Mai 2014 Ulm Münsterplatz

ttip_ulm002Mehrere Gruppen, darunter auch unser Bündnis, rufen zu einer ersten öffentlichen Kundgebung „TTIP stoppen“ auf. Im Unterschied zu einer ähnlichen Veranstaltung ein Jahr später am gleichen Ort, an der ca. 1.000 Menschen teilnahmen, konnte man bei dieser ersten STOP-TTIP-Demo in Ulm nur eine überschaubare Anzahl von Demonstranten antreffen.

Hier der Link zu einer interessanten Bilderstrecke: http://www.haus-unterm-regenbogen.de/dokus/2014/ttip/index.html

Gentechnikfreie und regionale Futtermittel – ein Erfolgsrezept für die Zukunft?

Referent:

Bernhard Stoll, Geschäftsführer Raiffeisen-Kraftfutterwerk Kehl

Mittwoch, 22. Januar 2014, 19.30 Uhr, Gasthof Hirsch in Dellmensingen (Erbach)
Bernhard Stoll ist als Sohn einer Landwirtsfamilie mit der Landwirtschaft aufgewachsen und tief in ihr verwurzelt. Nach einem agrarwissenschaftlichen Studium und einer kaufmännischen Zusatzsausbildung übernahm er, nach einigen Jahren beruflicher Tätigkeit bei der ZG Raiffeisen eG im Jahr 1994 die Geschäftsführung des Raiffeisen Kraftfutterwerks in Kehl.
Er sagt über sich selbst: „Ich sehe es als meine Aufgabe an, unser Unternehmen als leistungsfähigen Partner der Landwirtschaft weiter zu entwickeln. Alle Entwicklungen sind langfristig mit Blick in die Zukunft angelegt. Dementsprechend haben meine Mitarbeiter und ich unser Unternehmensleitbild geprägt.

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