„Zukunft der Landwirtschaft“ mit M. Heubuch, Freitag 20. April 20 Uhr, Berghülen Gasthof zum Ochsen

Die Zukunft unserer Landwirtschaft
Maria Heubuch MdEP ( Grüne)  im Dialog über die EU-Agrarpolitik und das Arten- und Höfesterben

Maria HEUBEUCH

Maria Heubuch MdEP diskutiert auf Einladung des „Bündnisses für eine agrogentechnikfreie Region (um) Ulm“ und der AG bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) am Freitag, 20. April, ab 20 Uhr im Gasthaus zum „Ochsen“ in Berghülen über die Zukunft der Landwirtschaft in Europa und der Region. Zum Dialog mit der Europaabgeordneten der Grünen über die verfehlte EU-Agrarpolitik zwischen Arten- und Höfesterben sind nicht nur Bäuerinnen und Bauern, sondern auch Verbraucherinnen und Verbraucher herzlich eingeladen.
Zu Beginn des Abends beleuchtet Maria Heubuch die dramatische Lage der Landwirtschaft. Sie skizziert, was sich ändern muss, um Natur und Höfe zu retten. Denn die agrarindustrielle Erzeugung in immer größeren landwirtschaftlichen Strukturen bedroht die Artenvielfalt, das Grundwasser, die bäuerlichen Betriebe und damit auch die sozialen Strukturen in unseren ländlichen Räumen. Ein entfesselter, spekulativer Bodenmarkt, Aufkäufe von Höfen durch Kapitalanleger und eine verzerrende Strukturpolitik stellen eine vielfältige, solide und nachhaltige bäuerliche Landwirtschaftsstruktur zusätzlich in Frage. Diese Entwicklungen und Konsequenzen der verfehlten Agrarpolitik der EU betreffen auch landwirtschaftliche Betriebe im Alb-Donau-Kreis. Bisher gehen in Europa noch 80 Prozent der EU-Förderung an nur 20 Prozent der Betriebe. Maria Heubuch kämpft in Brüssel und Straßburg für eine Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik (GAP).
In den Fokus rücken will die Agrarpolitikerin den Erhalt bäuerlicher Betriebe und damit auch den Schutz der Arten. Die laufende Förderperiode endet 2020. Ab 2021 wird gemeinsame Agrarpolitik (GAP) neu ausgerichtet. Die Leitplanken werden mit dem EU-Haushalt gerade neu aufgestellt.
Über Maria Heubuch:
Seit 1980 bewirtschaftet Maria Heubuch mit ihrem Mann einen Milchviehbetrieb bei Leutkirch im Allgäu. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern des Agrarbündnisses, des Zusammenschlusses Europäischer Milcherzeuger (EMB) und der regionalen gentechnikfreien Anbauregion. Bis 2014 war sie Bundesvorsitzende der AG bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL). Sie engagiert mich beim Bürgerforum Leutkirch und im Kreisteam Deutscher Milchviehhalter e.V. (BDM). Seit 2011 ist sie Mitglied der Grünen und seit 2014 Abgeordnete des EU Parlaments, in dem sie mich vorrangig mit Entwicklungs- und Agrarpolitik befasst.

Pressegespräch 19.03.18 „nature for water“ zum internationalen Wassertag (22.03.2018)

Pressegespräch am 19.03.18 „nature for water“ zum internationalen Wassertag (22.03.2018)

Zusammen mit dem Pressesprecher der LW BW, Bernhard Röhrle, haben wir für Montag, den 19.03.18 zu einem Pressegespräch auf dem Hof der Familie Gansloser (Scharenstetten) eingeladen. Gekommen ist ein Vertreter der SWP, ein Team von Regio-TV und das Schwabenradio (per Interview). Unsere Teilnehmer: Georg Glöckle, Theo Düllmann und natürlich als „Hausherren“ Annerose und Friedhelm Gansloser.

Hauptgegenstand war das Thema Nitrat-Einträge ins Grundwasser im Erfassungsbereich der LW auf der Schwäbischen Alb in unserer Region. Die Nitrateinträge liegen eindeutig über dem Landesdurchschnitt. Gegenstand des Gesprächs war auch die sogen. „Hoftorbilanz“ 8auch „Stroffstrombilanz“, die in diesem Pressegespräch von mehreren Bioland-Landwirten vorgelegt wurden.

Siehe hierzu den SWP-Bericht „Bio gegen Nitratbelastung“:
https://www.swp.de/suedwesten/landkreise/alb-donau/bio-gegen-nitratbelastung-25032976.html