Prof. Andrioli 20.11.17 in Seligweiler: „Zukunftsmodell Landwirtschaft im korrupten Brasilien? Betrifft: Unsere Ernährung!“

Professor Antonio Ignazio Andrioli ist wieder in unserer Region. Thema:                  „Zukunftsmodell Landwirtschaft im korrupten Brasilien? Betrifft: Unsere Ernährung!“
Montag, 20.11.2017, 20 Uhr – AB-Raststätte Ulm-Seligweiler (AB-Ausfahrt Ulm-Ost)
Hier der Flyer Veranstaltung → andrioli_flyer Ulm

Professor Dr. Antônio Inácio Andrioli, der fließend Deutsch spricht, promovierte 2006 an der Universität Osnabrück zum Thema Landwirtschaft und dem Anbau von Gensoja in Brasilien und war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Johannes Kepler Universität in Linz. 2009 wurde er in die Gründungskommission berufen und ist seit 2015 Vize-Rektor an der staatl ichen Universität UFFS (Universidade Federal da Fronteira Sul ), die sich schwerpunktmäßig mit nachhaltiger Landwirtschaft beschäftigt.
Nach dem Putsch des jetzigen Präsidenten Temer gegen seine Vorgängerin Rousseff findet eine massive Umstrukturierung u.a. in den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt, Bildung, Gesundheit und Sozialwesen statt. Großkonzerne wie BASF, Bayer, Monsanto und Syngenta  bekommen immer mehr Möglichkeiten, ihre Monopolstellung weiter auszubauen und die Kontrolle über das Saatgut und Pestizide zu verstärken. Das führt zu immer mehr Gift auf den Äckern und Pestizidrückständen im Essen – über Futtermittel auch im Fleisch und in der Milch – weltweit und auch bei uns!.
Prof. Andrioli: „Deshalb ist jetzt Solidarität und Vernetzung dringend notwendig. Wir dürfen ‚das Feld‘ nicht der Agrarindustrie überlassen!“

Code of survival – vom Ende der Agrogentechnik

„Code of survival – die Geschichte vom Ende der Agrogentechnik“
Premiere in Ulm mit dem Regisseur Bertram Verhaag: Dienstag, 20. Juni 2017, 19.30 Uhr, Lichtburg Ulm.
Ab Donnerstag 22. Juli im „normalen“ Programm der Lichtburg
→ Hier der Link zu Bertram Verhaag und DENKMAL-Film:
http://www.denkmal.film/index.php?page=Codeofsurvival&l=de
→ Hier der Link zu den Aufführungsterminen in der Ulmer Lichtburg:
http://www.cineplex.de/programm/ulm/

Neue Kampagne: Der Gentechnik Grenzen setzen: Die biologische Vielfalt schützen!

…ganz aktuell:Testbiotech, die Risiken der neuen Gentechnikverfahren Testbiotech_Neue Gentechnikverfahren

Unter dem Titel „Der Gentechnik Grenzen setzen“ hat das Münchner Institut Testbiotech eine Kampagne gestartet, die der Diskussion über Folgen und Risiken gentechnisch veränderter Pflanzen und Tiere bis zur Bundestagswahl im September neue Impulse verleihen soll. In den kommenden Monaten wird dabei eine Auswahl von Gentechnik-Organismen vorgestellt.

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Die neuen Bauernregeln

Hier kann man die neuen Bauernregeln anklicken:

Anja Banzhaf: Saatgut. Wer die Saat hat, hat das Sagen. Samstag 4. Februar, Ulm, Haus der Begegnung ab 16.30 Uhr, Hauptvortrag 19 Uhr

Hier der Link zur HP der BI-Wippingen mit dem Vortrag selbst und dem dreiteiligen Vortragsvideo:
http://anti-gen-wippingen.de/dokus/2017/banzhaf/

Hier der gescannte SWP-Artikel über A. Banzhaf: SWP Vielfalt statt Einfalt beim Saatgut

Mehrteilige Veranstaltung im Haus der Begegnung Ulm:
„Anja Banzhaf: Saatgut. Wer die Saat hat, hat das Sagen.“
Anja Banzhaf, Buchautorin, Aktivistin, Urbangärtnerin und aus Erbach stammend, hat 2016 mit ihrem Buch für große Aufmerksamtkeit gesorgt.
Zur-Person-Anja-Banzhaf_ArticleWideSie hat eine weltweit brisante Thematik mit ihren intensiven Recherchen in ganz Europa in den Mittelpunkt gerückt. Dabei geht es auch um die anstehende Fusion von Bayer und Monsanto und damit ganz praktisch um die entscheidende Frage, wie das Saatgut in den Händen von Bäuer*innen und Gärtner*innen zum Wohl aller bewahrt werden kann. Sie beantwortet dabei auch ganz konkrete Fragestellungen:
Wo bildet eigentlich ein Radieschen seine Samen aus? Und wie gewinnt man Saatgut von Mangold? Kaum jemand weiß das heute noch, und über lange Zeit wurde kaum über Saatgut gesprochen..

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Sommerfest 24. Juli 2016 auf dem Glöckle-Hof in Göttingen

aufmerksame-zuhoererIn diesem Jahr hat uns die Groß-Familie Glöckle auf Ihren Hof zum Sommerfest eingeladen. Es gab natürlich Exzellentes „vom Spanferkel“ und weitere Kostbarkeiten, auch von den Bündnismitgliedern mitgebracht. Jürgen Filius, Landtagsabgeordneter der Grünen, Hilde Mattheis (SPD-Bundestagsabgeordente) und Werner Lettmaier samt Lebensgefährtin aus dem Bodenseegebiet zählten zu den „special guests“. Georg nutzte die Gelegenheit, seinen Hof und auch seine Entwicklung vom konventionellen zum Bio-Landwirt lebendig vor Augen zu führen. Zusätzlich hatte er eine lebendige Führung durch die Felder mit den äußerst interessanten Informationen durch den „Feldschützen“, Herrn Späth, organisiert, begleitet von zwei gar nicht störrischen Eseln!
Das Echo aller Teilnehmer: Wir haben es genossen!

georg esel

 

Glyphosat: Jetzt wird es ernst! Die EU-Kommission will es erneut zulassen!

Glyphosat verbieten, Mensch und Umwelt schützen!

Am 7. März – deutlich früher als geplant – sollen die EU-Staaten über die Wiederzulassung des Pestizids Glyphosat für mindestens weitere zehn Jahre abstimmen. Wir haben Informationen über die bisher noch geheime Entscheidungsvorlage der EU-Kommission zugespielt bekommen – und sind entsetzt: Glyphosat soll einen Freispruch erster Klasse erhalten; keine der Gefahren, die Glyphosat bisher attestiert wurden, taucht in der Genehmigungsvorlage auf. Weiterlesen